Reality
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Womit alles begann?

Im Oktober 2003 wurde in der Nähe von Köln ein Festival
veranstaltet, an den Namen kann ich mich nicht erinnern, aber es war ein großer und
schöner Tag. Es war ein christliches Festival, bei dem es um Eines ging, Jesus als König
bis zu den Sternen zu erheben. Viele Bands, verschiedene Musik, das hat mir sehr
gefallen. Genau in diesem Moment, als ich vor der Bühne stand und zu dieser Musik tanzte,
wurde im meinem Kopf die Band „Reality“ geboren, natürlich hatte ich noch keinen
Namen für die Band

Wir kannten uns alle aus einer russischen Gemeinde, Gott
führte uns auf eine wunderbare Weise hin. Jeder konnte irgendwas machen, mehr oder
weniger gut. Also haben wir uns als Ziel vorgenommen, eine Rockband zu gründen und Gottes
Reich auf Erden zu verbreiten. Alle Bandmitglieder kamen aus der frühren UdSSR, wo die
Muttersprache russisch war, dadurch war es leicht die Sprache, auf der wir singen wollten
zu treffen, russisch. Alternativen gab es nicht, englisch konnte keiner, und auf Deutsch
würde es niemand verstehen, weil Wowik so ein Akzent hat, wie der Bär im Wald. Es
verliefen Monate, bis endlich die erste Formation der namenloser Band stand, Wowik,
Düscha, Ojgen, Joker, Jura und Radik. So trafen sie sich im Keller der Gemeinde Gottes in
Nagold und haben versucht Musik zu spielen. Das Wort versucht kann ihre Spielweise kaum
genauer treffen. Wowik brüllte irgendwas in die Gegend, ohne einen Ton zu treffen, Joker
hat innerhalb von zwei Wochen das Bassspielen erlernt, Düscha hat ein kaputtes
Effekt-Gerät repariert, mit 1000 Effekten, von denen niemand wusste wofür die sind. Am
Anfang spielten sie gecoverte Songs von LPPL, einer christlichen Band aus der Ukraine,
später kamen eigene Songs hinzu. Mit diesen Liedern machten sie im Keller Lobpreisabende
und Partys. Von da an ging ihre Freundschaft mit den Nachbarn den Bach runter. Juni 2003
unser erstes richtiges Auftritt als Rockband auf dem Fünfjährigen Jubiläum der Gemeinde
Gottes in Nagold. Es war schön und lustig, viele Bilder habe ich heute noch im Kopf. Die
Kassette mit dem Auftritt haben wir später verbrannt, es war schrecklich, aber es war
unser erstes Mal, wir waren damals unreif und nicht eingespielt. Später folgten Auftritte
in Augsburg, Nürnberg und Stuttgart. Mittlerweile nennt man diese sechs Jungs Reality,
fragt den Düscha warum, ich hab’s bis heute nicht verstanden! Im Mai 2005 hatten wir
unseren größten Auftritt in Kierspe, mit zwei eigenen Liedern reisten wir nach Kierspe
zum jährlichen Christlichen Kunstfestival. Im Saal befanden sich ca. 1000 Menschen, vor
so einem großen Publikum haben wir noch nie gespielt, aber no risk no fun. Wir schlugen
wie eine Bombe ein, ganzer Saal hat getobt, ich war sehr überrascht, Gott war gnädig zu
uns. Der ganze Saal tobte, nach dem ersten Lied verlangten viele die Zugabe. Einen
riesigen Applaus solches Ausmaßes habe ich nie gehört.

Eine Zeitlang haben wir
keinen Gitaristen gehabt und auch keine Auftritte bis wir uns entschieden haben Gena
Mirosch zu uns einzuladen. Er nahm die Einladung an und wir tourten mit ihm durch die BRD.
Nach einigen Konzerten in Nürnberg und Blankenheim mussten wir uns auch mit Gena trennen.
Er hatte selbst eigene Projekte offen gehabt, es war zeit sich zu entscheiden, die
Entscheidung fiel nicht auf uns.

Hier möchte ich die Geschichte unterbrechen
und kurz was zu dem Auftritt in Blankenheim sagen. Also wir haben uns ziemlich kurzfristig
angemeldet, deshalb nicht so viel Zeit gehabt, es hat grade für 3 Songs gereicht, aber
das ist nicht die Hauptsache. Was wirklich gezählt hat, war der Auftritt von Drusjki,
verzeiht mir wenn ich den Namen falsch geschrieben habe. Die Band kommt aus St. Petersburg
und die können echt gut rocken. Es hat mir dort sehr viel spaß gemacht. Nun die
Fortsetzung der Geschichte Auf dem Kierspe Festival 2006 spielten wir zu fünft, ich war
ehrlich gesagt enttäuscht von dem Festival, wir wurden aufgrund unsrer Explosivität aus
dem letzten Jahr auf die letzten Ränge verwiesen, d.h als letzte auftreten, das bedeutet,
dass viele der Gäste schon weg waren als die Uhr 17.00 geschlagen hat, mit wem willst du
noch rocken, wenn keiner da ist. Danach stieß Eugen Grauberger zu uns, den wir auch aus
der Gemeinde kannten, seine Taufe bekam er in Nürnberg, einen Tag vor dem hässlichen
Spiel, Portugal gegen Niederlande bei der Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Eine
Woche drauf ging es weiter auf dem Festival Weinstock im Südwesten, viel gibt es nicht zu
sagen, es war schön, gerade deswegen, das wir eine echt gute Performance abgeliefert
haben, da wir nicht gerade „die Showtalente“ sind nenne ich die Performance
gut.

Mehr und mehr Lieder wurden geschrieben, viele Konzerte gespielt, zweimal
mussten wir die Formation tauschen, fünf Gitarren und jede Menge Saiten. Doch die Musik
von diesen Rowdys wird besser und eingespielter, Inhalt der Texte interessanter und die
Fangemeinde wuchs auf 82 Mio. Menschen. Fragt aber keinen Bürger der BRD nach uns, die
werden sagen das sie uns nicht kennen. So ungefähr ist die Geschichte unsrer Band,
Reality. Die Fortsetzung gibt’s bald auf unserer Homepage.

Gott möge dich
reichlich segnen, mein Freund

Wir sind Gott dankbar, dafür dass Er uns durch
diese Zeit trägt und begleitet, ohne Ihn wären wir nie soweit
gekommen.

Wowik…..

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